Eine Mannschaft mit Höhen und Tiefen

In den letzten Spielen war für die Kleinhaslacher Reserve eindeutig mehr drin. Nach zwei starken Partien gegen Deuchelried (Platz 1, unglücklich 0:2 verloren) und Haslach (Platz 3, 2:2) kam es zum Derby gegen die TSG Rohrdorf. Das Spiel plätscherte vor sich hin, ein wirkliches Derby sieht anders aus. Nach einem verunglückten Eckball kam Roderich Kulmbach mit der Fußspitze an den Ball und machte das 1:0 für den KSC. Viel passierte nicht mehr, außer das der KSC noch einen Elfmeter verschoss. Mit der Euphorie aus dem Rohrdorf-Spiel ging es dann gegen den SV Waltershofen. O-Ton aus der Halbzeitansprache von Trainer Kalle Wipper: “Das war die schlechteste Halbzeit, seit ich euch trainiere...“ Das stimmte wohl in der Tat: Keine Aggressivität, fehlende Chancenverwertung und dann noch zwei wirklich unglückliche Gegentore. Nach einem Fehlpass in der Kleinhaslacher Hintermannschaft war ein Stürmer frei durch und machte das 0:1. Kurz darauf eine ungefährliche Flanke in den Strafraum, die ein Kleinhaslacher unbedrängt ins eigene Tor köpfte, 0:2. Jedoch fruchtete die Halbzeitansprache von Kalle Wipper und der KSC spielte in der 2. Halbzeit nur noch auf ein Tor. Die teils schön herausgespielten Chancen konnten alle nicht genutzt werden. Von Waltershofen kam jetzt wirklich nichts mehr. Und so musste Mister Zufall weiterhelfen. Patrick Goj flankte in die Mitte, dabei stolperte Ali Bostani auf dem Weg zum Ball und fiel zu Boden. Bereits am Boden liegend traf er den Ball mit dem Kopf, dadurch war der Torwart sichtlich überrascht und der Ball kullerte ins Tor. Nun warf der KSC alles vorne, selbst Libero Dominik Lubrich konnte man im Sturm finden. Doch leider wurde der Sturmlauf der Reserve nicht belohnt. Waltershofen erzielte noch völlig unverdient das 3:1. Am vergangenen Sonntag war man dann zu Gast in Wuchzenhofen. Eigentlich wollte man sich für die 4:1 Niederlage im Hinspiel rächen. (damals spielten einige Spieler der 1. Mannschaft in der Reserve aus Wuchzenhofen) Doch der Schuss ging nach hinten los. Der KSC fand überhaupt nicht ins Spiel. Jedoch traf auch Wuchzenhofen nicht selber, sondern ein KSC Spieler fälschte den Ball unhaltbar ab. Stefan Prinz konnte nun schon zwei Saisontore verbuchen, leider beide ins falsche Tor. Aber das größte Problem der Reserve bleibt die Chancenverwertung. Wieder gab es viele gute Chancen, wieder wurde aber kein Tor erzielt. Nach der Halbzeit spielte der KSC wie schon gegen Waltershofen klar besser. Jedoch konnte man keine Tore erzielen. „Wenn die Stürmer es nicht machen, müssen halt jetzt die Abwehrspieler ran,“ dachte sich wohl Peter Haupt und traf zum verdienten Ausgleich. Mit ein bisschen Glückt gewinnt man das Spiel, aber leider konnte kein Tor mehr erzielt werden.
Bemerkenswert: Die KSC-Abwehr um Dominik Lubrich, Peter Haupt und Stefan Prinz hat jetzt mehr Tore erzielt als die eigenen Stürmer.

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Kleinhaslacher SC auf FuPa